Pfadfinder & Pfadfinderinnen vereinigt euch!

Seit 1928 besteht mit der World Association of Girl Guides and Girl Scouts (WAGGGS) eine internationale Organisation aller (anerkannten) weiblichen Pfadfinderinnen. Da Baden-Powell (BiPi) die Welt und die Pfadfinderei stets nur „from the boy’s point of view“ sah, versuchte seine spätere Frau Olave frühzeitig auch Mädchen einzubinden. So gehörte sie zum Gründerkreis der weiblichen Scouting-Organisation.

Kurz nachdem Olave 1930 zur Weltführerin der Pfadfinderinnen gewählt wurde, fragte sie ihren Mann, was er über einen Zusammenschluß der beiden Pfadfinderverbände halten würde. Seine Antwort ist wie folgt überliefert: „To get a hold on boys you must be their friend. A girl can be friendly but never be my friend.“ So ist es bis heute bei der Trennung zwischen männlichen und weiblichen Pfadfindern geblieben. …

Alle Jahre wieder … die dämmerung

 

Das folgende Gedicht entstand vor etwas mehr als 100 Jahren und wurde in einer gleichnamigen Gedichtsammlung im Jahr 1913 veröffentlicht. Es ist eines der berühmtesten expressionistischen Gedichte seiner Zeit.

Der zerbrochene Krug

Im Jahr 1913 wurden den jungen Freideutschen die folgenden Zeilen in ihre Festschrift geschrieben:

Bringt Humpen und Säbel zur Rumpelkammer,

Verjagt den Suff samt dem Katzenjammer

Als kleine Anekdote vom 100-jährigen Jubiläumsfest nahe dem Hohen Meißner bedachten wir den „Westforumshumpen“ nichtsahnend mit einer kleinen Fußnote. Damals ließ sich nicht erkennen, welchen devotionalen Wert diesem Bierkrug einst beigemessen wird. …

Meißner zwanzigdreizehn | Jugend in Bewegung

Die diesjährige Gedenkfeier auf dem Hohen Meißner wird wohl vielen ein unvergeßliches Erlebnis bleiben.

von Jonathan

Am Donnerstag, dem 3. Oktober, füllte sich nach und nach die mit nun drei Ringen bestückte Jugendburg Ludwigstein. Die Wanderer waren vom Hanstein hergekommen, wo man unter wolkenfreiem Himmel eine gemeinsame Nacht mit Tanz und Gesang verbracht hatte. …

Meißner Presseschau – Eine positive Bilanz

Das 100jährige Jubiläum des Meißnerlagers ist vorbei und der Rauch verweht. Was zurück bleibt, sind neben den noch starken Erinnerungen die Texte und Publikationen. Zusätzlich zu den Festschriften werden eigene Dokumentationen der jeweiligen Veranstaltungen noch veröffentlicht werden. So ist für die Meißnerfahrt z.B. ein detaillierter Bildband in Bearbeitung. Für die breite Öffentlichkeit und ihre Bewertung der Veranstaltungen sind jedoch maßgeblich die Publikationen der großen Medien von Relevanz. Über das relevante Presseecho und dessen überwiegend positive Bilanz wollen wir daher an dieser Stelle ebenfalls einen Überblick geben und eine Auswahl zur Weiterempfehlung präsentieren. Den Schluß bildet unser Eigenbild, das sich als Summe vieler eigener Bewertungen ergibt.

364 und eine Meißnernacht

Vor nunmehr einem Jahr wurde zur Meißnernacht das Meißnerjahr ausgerufen, welches kürzlich an gleicher Stelle zu Ende gegangen ist. Die diesjährige Meißnernacht fiel nicht nur auf das historisch korrekte Datum des 1. Freideutschen Jugendtages, es bot zudem Gelegenheit sich über die einzelnen Jubiläumsveranstaltungen auszutauschen. Ein kleiner Überblick soll hier gegeben werden.

Beitrag zur Entmythologisierung von Meißnertreffen und Meißnerformel 1913

Anläßlich des Beginns der Meißnerwochen und der anstehenden Festlichkeiten zum 100. Jahrestag des Ersten Freideutschen Jugendtages auf dem Hohen Meißner, hier ein Artikel der sich vor einiger Zeit in unserem Postfach befand. Wir wünschen mit diesem streitbaren Beitrag allen Meißnerfahrern dieser Tage erkenntnis- und erlebnisreiche Stunden.

 

Dieser Beitrag ist kein konformer Beitrag zum Chor begeisterter Meißnertreffen-Freunde, sondern ein Querdenker-Beitrag, der manche Sichtweise und Entwicklung hinterfragen möchte.

von Puschkin

I. Anfangs einige Begriffsrichtigstellungen:

1. Unter Jugend verstand man um 1900 eine andere Altersstufe als heute. Der Terminus „Jugend“ bezeichnete die Altersspanne etwa zwischen 16 und 25 Jahren, also die Altersstufe Adoleszenz bis junge Erwachsene im heutigen Sprachgebrauch. Man sprach damals von gymnasialer Jugend, studentischer Jugend, akademischer Jugend, Turnerjugend, soldatischer Jugend… Die Altersstufe davor waren die Knaben und Mädchen. Der frühe Wandervogel war also keine Jugendbewegung im heutigen Sinne, sondern eine Bewegung von Adoleszenten und jungen Erwachsenen, die allerdings Jugendliche ab 14-16 Jahren um sich sammelten.

2. Der frühe Wandervogel war primär keine Reformbewegung und keine Protestbewegung gegen die Erwachsenen, sondern …

puls 28 | Vom Hohen Meißner zum Kibbuz …

Dankenswerterweise wurden wir auf ein kürzlich erschienenes Heft zur jüdischen Jugendbewegung und ihre Verbindung zum Hohen Meißner aufmerksam gemacht. Gerade in der heutigen Situation, wo neben der Deutschen Gildenschaft als letzter aktiver jugendbewegter Studentenverbindung[1], neben traditionellen (u.a. Fahrende Gesellen[2]) und sozialistischen Bünden (SJD-Die Falken[3]) über die Ausladung der Falken auch dessen jüdisch, sozialistisch und jugendbewegt geprägter Freundschaftsbund Hashomer Hatzair von einem Erinnerungsfeste auf dem Hohen Meißner ausgeladen wurde, bietet es sich an, den deutsch-jüdischen Teil der frühen Jugendbewegung in Erinnerung zu rufen. …

zwölfdreizehn schnipseleien | oktober 12

oktober 1812

Rückzug der Truppen Napoléons aus Moskau 1812

Schon im Jahr 1811 begannen Frankreich und Rußland mit den Vorbereitungen für einen Krieg. In der Nacht zum 24. Juni 1812 befahl Napoléon seiner Grande Armée …

oktober 1912

Magdeburgtagung des Altwandervogel

Am 6. Oktober 1912 trifft sich der Altwandervogel zur außerordentlichen Hauptversammlung in Magdeburg. Zur damaligen Zeit gilt er mit ca. 15.000 Wandervögeln und ca. 5000 Mitgliedern der Eltern- und Freundeskreise (EuFRat) als größter Wandervogelbund. Auf der Tagung werden verschiedene Streitfragen besprochen. …

Brot und Spiele in Leipzig – 200 Jahre Gedenken am Völkerschlachtdenkmal

Oft hört man die Geschichte von der Protest- bzw. sogar Gegenveranstaltung auf dem Hohen Meißner. An dieser „alternativen“ Sicht aufs freideutsche Wiegenfest wird seit Jahrzehnten kontinuierlich gewerkelt. Aus den Reden und Schriftstücken der Zeit lassen sich gewiß kritische Stimmen am damaligen Pompöse im Kaiserreich, insbesondere am befürchteten Rummel in Leipzig, herauslesen. So resümierte man im Vorlauf des Festes:

„Vaterländische Erinnerungsfeste werden 1913 in großer Zahl gefeiert, aber noch fehlt das Fest der Jugend, die, der Gegenwart zugewandt, im Gelöbnis der Tat die wahre Vaterlandsliebe verkünden will.“

An der Grundmotivation eines ehrwürdigen Gedenkens der Befreiungsschlacht von 1813 wurde aber von keiner Seite gerüttelt. Die Meißnerfahrer lassen sich zuallererst durch das „Wie“ von den Leipzigfahrern unterscheiden. Man wollte sehr wohl anders aber keineswegs etwas anderen gedenken. …

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