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buch: kreuz & lilie

Es ist ein Schmöker, ein Personen-Lexikon und eine Erinnerungsfibel, eine historische Abhandlung, ein Dokumentenband und eine Sammlung persönlicher Tagebücher. Die Geschichte der christlichen Pfadfinder in Deutschland von 1909 – 1972 wird von dem Autorenteam in der „Gebrauchsanweisung für ein dickes Buch“ als ein Handbuch beschrieben und ist doch viel mehr. Kaum beginnt man über den Werdegang der Christlichen Pfadfinderschaft zu lesen, die in den sieben Eingangskapiteln systematisiert von den Anfängen 1909 bis zur Entstehung des VCP 1973 auf 150 Seiten beschrieben wird, so möchte man in den Keller steigen und in den alten Pappkartons nach den eigenen Erinnerungen wühlen, die getauschten Pfadfinderabzeichen aus den Schachteln holen und die Tagebuchaufzeichnungen der eigenen Jugend durchblättern. Einen größeren Anreiz als eine solche persönliche Erinnerungssuche kann man sich von der Lektüre eines Buches nicht wünschen. Aber ist dieses Buch damit nur ein Handbuch für Pfadfinder. Nein! …

zwölfdreizehnschnipseleien | juli 13

juli 1813

Gipfeltreffen auf Schloß Trachenberg

Am 10. Juli 1813 traf Karl Johann, von Stralsund kommend, auf Schloß Trachenberg ein, das seit 1741 zum preußischen Regierungsbezirk Breslau gehörte. Er war der letzte der eingeladenen Gäste, der dort eintraf. Doch auf ihn hatten alle bereits gewartet: Der Kaiser von Rußland, der König von Preußen und die Spitzen der alliierten Diplomatie, wie Hardenberg, Stadion, Nesselrode und Wolkonski. Alexander I. von Rußland umarmte ihn und begrüßte Karl Johann als „Mitglied in der Familie der Könige“. Friedrich Wilhelm III. von Preußen mißtraute dagegen diesem „Jakobiner und Verwandten des Anti-Christen“ zutiefst.
 

juli 1913

Vorbereitungstreffen in Jena

Am 5. und 6. Juli finden sich in Jena Vertreter aller interessierten Bünde einer alternativen, abstinenten Jahrhundertfeier ein, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Im „Bericht über die vorbereitende Besprechung einer Jahrhundertfeier aller lebensreformerischen Verbände“ heißt es hierzu:

Zur Motivation:

Hähnel (Vortrupp): Das Fest soll auch für künftige Jahre nachhaltig wirken. Es muß deshalb den Charakter der einzelnen Bewegungen zum Ausdruck bringen, damit die Jugend ihre Ziele klar erkennt. Einigkeit und Geschlossenheit ist vor allem notwendig; besonders da das Fest in Hinblick auf 1813 gefeiert wird, wo sich gezeigt hat, was Einigkeit vermag.

„ … ein Wandervogel sein“

tramp-berlinvon Ketscha

Meine Kindheit in dem lippischen Dorf Alverdissen liegt mehr als 60 Jahre zurück. Wenn ich sie mit dem Leben heutiger Kinder vergleiche, erkenne ich, daß fast alles anders geworden ist. Wir brachten unsere Nachmittage in den Wäldern und Feldern zu, auch auf den riesigen Heu- und Strohböden, wo wir unsere Buden und Höhlensysteme hatten, von denen die Bauern meist nichts ahnten. Auf der Hauptstraße konnten wir stundenlang Völker- oder Treibball spielen, ganz ungestört, denn in dem 1ooo-Seelen-Dorf Alverdissen gab es nur ein Auto, holzgasgetrieben. Als Acht- oder Neunjähriger lernte ich zu trampen …

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