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weg 1 | dialog auf kniehöhe

„Zu einem guten Dialog gehören vier Ohren.“

Michael Marie Jung (*1940)

In den Gründerzeiten der Jugendbewegung vereinte man unterschiedlichste Ideen und Ansätze, um vielfältige Alternativen zu den morschen Strukturen des Kaiserreiches hervorzubringen. Dies gelang. Viele „spinnerte“ Ideen von einst haben die Zeit überdauert und sind heute allgegenwärtig. Die jugendbewegte Parole vom Hohen Meißner scheint in der Erinnerung die letzten 100 Jahre ebenso überstanden zu haben.

Jugendburg fahr wohl!

Es ist kurz vor 11 Uhr, der Meißnersaal füllt sich langsam. „Langsam“ trifft es ganz gut, das sonst so quirlige Begrüßen ist einem stummen Zunicken und einer beunruhigenden Stille gewichen. Gebannt schauen alle Richtung Bühne, wo sich die Verantwortlichen der Burg zuvor schweigend hingesetzt hatten. Kein Lied zum Anfang, auch hier keine freudige Begrüßung. Eva beschreibt mit zittriger Stimme die Erlebnisse der letzten Tage und Wochen und verkündet im Anschluß eine drastische Entscheidung der Burg: Der Ludwigstein wird für ein ganzes Jahr als jugendbewegte Begegnungsstätte ausgesetzt.

Progressive Kommunikationsformen? Auf Rote Hilfe verzichten!

handedruckSeit dem letzten Jahr zeigt sich, daß Einzelpersonen aus einigen jugendbewegten Bünden – unter Hinzuziehung externer Kreise – sich eifrig darum bemühen, die Jugendbewegung in einen „progressiven, guten“ und einen „traditionellen, bösen“ Flügel zu spalten und den Graben dazwischen möglichst unüberbrückbar zu gestalten. …

Von bündischen Skinheads und alten Feindbildern

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Published on: 26. Juni 2009

skin Vor einigen Wochen erschien in der Reihe „Konzepte für Demokratie und Toleranz“ eine Broschüre, die viele Jugendbewegte staunen ließ. Schließlich handelte es sich bei den etlichen dort genannten Bünden nicht um irgendwelche dubiosen, unbekannten Gruppierungen, sondern es wurden Gruppen und Personen aufgeführt, die innerhalb von jugendbewegten Kreisen fest verankert und vielen durch Freundschaften und gemeinsame Veranstaltungen gut bekannt sind.

Doch was können die Motive der herausgebenden Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt gewesen sein, die Bündische Jugend derart ins „rechte“ Licht zu rücken?

Die Selbstdarstellung der ARUG könnte eine Antwort liefern.

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diet & dat
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