Lang lebe das bloggende Schwarzzeltvölkchen

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Published on: 14. Juli 2011

schwarzzeltblogVon Ethnologen bisher weitgehend unbeachtet hat sich vor mehr als 100 Jahren inmitten Europas ein kleines Völkchen „aus grauer Städte Mauern“ aufgemacht, die nahe und ferne Natur zu durchstreifen. Aus kleinen Gruppen wurden größere, und mit der Zeit faßte man diese fahrenden Scharen aufgrund ihrer Eigenart, in schwarzen Zelten zu nächtigen, schlicht und ergreifend als „Schwarzzeltvölker“ zusammen. Inwiefern diese junge Bewegung mit anderen schwarzzeltenden Völkern in Verbindung steht, bliebe zu untersuchen.

Die neuzeitliche Volksgründung in Europa stellt für Ethnologen und Volkskundler ein einzigartiges Phänomen dar. Hier entwickelten sich in kürzester Zeit gänzlich neue und zugleich gereifte Formen, die insbesondere im eigenen Liedgut spürbar sind. Desto mehr wundert die bisherige, wissenschaftliche Wenigbeachtung dieser jugendfrischen Nomaden. Einen kleinen Einblick in die schwarzen Zelte gewährt seit einigen Wochen ein weiterer bündischer Blog unter dem selbst erklärenden Namen …

www.schwarzzeltvolk.de

Gewiß, wir selbst fühlen uns diesem Völkchen und ihren schwarzen Zelten nicht minder verbunden. So schmücken sich beide Blogs, allen Unterschieden zum Trotz, mit dem einenden Symbol der Kohte. Aus diesem Grund wünschen wir den Machern und Mitmachern weiterhin viel Schwung und Freude am Schreiben. Weitere Kohten- und Jurtenblogs mögen sich hinzugesellen, auf daß ein quirliger digitaler Lagerplatz entsteht. Dennoch, liebe Schwarzzeltler, möge uns genügend Zeit fürs echte Schwarzzelten und Großfahren bleiben. In diesem Sinne: Allzeit gute Fahrt!

Bildquelle: schwarzzeltvolk.de


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